Arganöl: Herkunft, Gewinnung, Zusammensetzung & Tradition
Lexikon · Pflanzenkunde
Arganöl ist ein fettes Pflanzenöl aus den Samenkernen des Arganbaums (Argania spinosa (L.) Skeels), einem dornigen Sapotengewächs, das fast ausschliesslich im Südwesten Marokkos wächst. Kennzeichnend sind ein hoher Anteil einfach und mehrfach ungesättigter Fettsäuren, ein ungewöhnlich hoher Gehalt an gamma-Tocopherol sowie die für dieses Öl typischen Sterole Schottenol und Spinasterol. Dieser Lexikonartikel fasst Botanik, Herkunft, Gewinnung, Zusammensetzung, den aktuellen Forschungsstand und die überlieferte Verwendung zusammen – rein informativ, in der dritten Person referiert und ohne Bezug auf ein bestimmtes Produkt.
Was ist Arganöl?
Arganöl ist ein fettes Pflanzenöl von goldgelber bis bräunlicher Farbe. Grundlage ist der Arganbaum, ein dorniger, immergrüner Baum aus der Familie der Sapotengewächse (Sapotaceae). Er ist die einzige in Marokko heimische Art dieser Familie und dort der einzige Vertreter der Gattung Argania.2 Der Baum wächst langsam, ist an Trockenheit angepasst, wurzelt tief und wird oft sehr alt – Bäume erreichen nicht selten ein Alter von 150 bis 200 Jahren.
Die Früchte ähneln kleinen, gelblichen Oliven. Unter dem Fruchtfleisch liegt ein sehr harter Steinkern, in dem ein bis drei ölhaltige Samenkerne stecken; genau aus diesen Kernen wird das Öl gepresst. Wegen der goldenen Farbe und der aufwendigen Herstellung trägt Arganöl den Beinamen «flüssiges Gold».
Man unterscheidet zwei Grundtypen, die von derselben Pflanze stammen, aber unterschiedlich verarbeitet werden: ein kulinarisches Speiseöl aus gerösteten Kernen und ein kosmetisches Öl aus ungerösteten Kernen. Fachliteratur beschreibt beide als «jungfräuliche», also nicht raffinierte Öle.1 Auf Inhaltsstofflisten von Pflegeprodukten erscheint das kosmetische Öl unter der INCI-Bezeichnung Argania Spinosa Kernel Oil.
Woher stammt Arganöl?
Das Kerngebiet des Arganbaums ist die sogenannte Arganeraie, ein weiträumiger, offener Baumbestand im Südwesten Marokkos. Schwerpunkte liegen in den Regionen Souss-Massa, rund um Agadir, Taroudant, Essaouira und Tiznit sowie im westlichen Antiatlas. Die UNESCO hat dieses Gebiet 1998 als Biosphärenreservat anerkannt.
Ökologisch gilt der Baum als Schlüsselart einer halbariden Landschaft: Er kommt mit wenig Niederschlag aus, verträgt Hitze und hält mit seinem tiefen Wurzelwerk Böden zusammen, weshalb ihm in der Fachliteratur eine Rolle im Schutz gegen Bodenerosion und die Ausbreitung der Wüste zugeschrieben wird.1 Ein oft fotografiertes Bild der Region sind Ziegen, die zum Fressen der Früchte in die Kronen der Bäume klettern.
Über Marokko hinaus gibt es nur kleine Bestände und Anbauversuche, etwa in Israel, Nordafrika und einzelnen Mittelmeerländern. Der ganz überwiegende Teil des weltweit gehandelten Arganöls stammt daher weiterhin aus Marokko, wo die Bezeichnung als geografische Angabe geschützt ist.
Wie wird Arganöl gewonnen?
Die Gewinnung ist bis heute aufwendig und verläuft in vielen Schritten von Hand, häufig in Frauenkooperativen. Nach der Ernte werden die Früchte getrocknet und vom Fruchtfleisch befreit. Anschliessend werden die sehr harten Steinkerne einzeln aufgeschlagen – klassisch zwischen zwei Steinen –, um die Samenkerne herauszulösen. Erst diese Kerne kommen in die Presse.
Der entscheidende Unterschied liegt im vierten Schritt. Für Speiseöl werden die Kerne vor dem Pressen geröstet, was dem Öl seine nussige Note und die dunklere Farbe gibt. Für kosmetisches Arganöl bleiben die Kerne ungeröstet, das Öl fällt heller und geruchsärmer aus.
Wie stark geröstet wird, ist ein untersuchter Verfahrensparameter. Eine Studie zur Optimierung der Röstbedingungen prüfte Temperaturen von 150 bis 200 °C und Röstzeiten von 10 bis 50 Minuten. Als günstigste Kombination für Speiseöl beschrieben die Autoren 150 °C über 50 Minuten; unter diesen Bedingungen lag die Ölausbeute bei rund 32 % bezogen auf die Kerne, der Gehalt an Gesamtphenolen bei etwa 78 mg/kg und die im Rancimat-Test gemessene Oxidationsstabilität bei rund 38 Stunden.5 Sensorisch wurden Noten von Mandel, Trockenfrüchten, Haselnuss und Waffel beschrieben.
Neben der traditionellen Handpressung ist heute die mechanische Pressung in halbindustriellen Anlagen verbreitet. Untersuchungen vergleichen beide Verfahren analytisch, etwa im Gehalt an Polyphenolen und Tocopherolen.6 Weil aus grossen Fruchtmengen nur wenig Öl entsteht, gilt Arganöl mengenmässig als knappes Produkt.
Woraus besteht Arganöl?
Arganöl besteht zu über 99 % aus Triglyceriden, also aus Fett. Kennzeichnend ist der hohe Anteil ungesättigter Fettsäuren; Ölsäure und Linolsäure stellen zusammen rund vier Fünftel des Fettsäurespektrums.1 Die Werte schwanken je nach Herkunft, Erntejahr, Kernqualität und Verarbeitung. Die folgenden Angaben beschreiben allein die stoffliche Zusammensetzung.
Analytisch interessanter als das Fett selbst ist die kleine unverseifbare Fraktion. Charakteristisch sind zwei Stoffgruppen:
- Tocopherole – die Stoffgruppe des Vitamin E. Anders als bei vielen anderen Speiseölen dominiert im Arganöl deutlich das gamma-Tocopherol; in einer Untersuchung zur Röstung lagen die Gehalte im optimierten Verfahren bei rund 495 mg/kg gamma-Tocopherol gegenüber etwa 30 mg/kg alpha-Tocopherol.5
- Pflanzensterole (Phytosterole) – hier fällt Arganöl aus dem Rahmen der gängigen Speiseöle: Statt des sonst üblichen beta-Sitosterols überwiegen Schottenol und Spinasterol. Dieses Sterolmuster gilt als eine Art chemischer Fingerabdruck des Öls.1 , 3
- Dazu kommen Squalen, Polyphenole in geringer Konzentration – mit Ferulasäure als mengenmässig auffälligster Verbindung – sowie weitere Begleitstoffe. Phytochemische Übersichtsarbeiten zu den Argan-Früchten beschreiben darüber hinaus Flavonoide, Saponine, Triterpene und Aminophenole in anderen Pflanzenteilen.3
Forschung & Untersuchungsbereiche
Arganöl ist eines der besser untersuchten regionalen Pflanzenöle. Die folgenden Absätze beschreiben, welche Fragestellungen Gegenstand der wissenschaftlichen Literatur sind – nicht, dass daraus ein gesundheitlicher Nutzen abgeleitet wäre. Ein grosser Teil der publizierten Befunde stammt aus Labor- und Tiermodellen; die Übertragbarkeit auf den Menschen ist in vielen Punkten offen. Die genannten Quellen belegen jeweils, dass eine Fragestellung untersucht wurde.
Zusammensetzung und Analytik. Der grösste Teil der Literatur befasst sich mit der stofflichen Charakterisierung: Fettsäureprofil, Tocopherol- und Sterolmuster, Polyphenole, Squalen. Eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2022 fasst Zusammensetzung, Extraktionsverfahren und Qualitätskontrolle zusammen und erörtert dabei auch Kennzahlen wie Säuregrad, Peroxidzahl und die UV-Indizes K232 und K270.1
Authentizität und Verfälschung. Weil Arganöl teuer ist, gilt der Nachweis von Streckung mit billigeren Ölen als eigenes Forschungsfeld. Untersucht wird, ob sich das ungewöhnliche Sterolmuster – insbesondere Schottenol und Spinasterol – und das Tocopherolprofil als analytische Marker eignen, um echtes von verschnittenem Öl zu unterscheiden.1
Verarbeitung und Oxidationsstabilität. Ein technologisch orientierter Strang untersucht, wie Röstgrad, Pressverfahren, Filtration und Lagerbedingungen Ausbeute, Aroma, Phenolgehalt und Haltbarkeit beeinflussen.5 Vergleichsstudien zwischen handgepresstem und maschinell gepresstem Öl analysieren Unterschiede im Gehalt an Polyphenolen und Tocopherolen.6
Phytochemie des ganzen Baums. Neben dem Öl werden Fruchtfleisch, Presskuchen, Blätter und Rinde phytochemisch untersucht. Übersichtsarbeiten beschreiben dort Flavonoide, Saponine, Triterpene, Phenolsäuren und weitere Sekundärstoffe und bezeichnen die Argan-Frucht als reichhaltige Quelle polyphenolischer Verbindungen für die Lebensmittel- und Kosmetikforschung.2 , 3
Kosmetikwissenschaftliche Einordnung. In dermatologischen Übersichtsarbeiten werden pflanzliche Öle unter anderem nach dem Verhältnis von Linolsäure zu Ölsäure und nach dem Extraktionsverfahren verglichen; Arganöl wird dort neben Oliven-, Sonnenblumen-, Kokos-, Jojoba- und Haferöl als eines der untersuchten Öle geführt.8 Es handelt sich um eine fachliche Einordnung von Ölen, nicht um eine Wirkungsaussage.
Klinische Forschung am Menschen. Es gibt eine überschaubare Zahl kontrollierter Studien mit Menschen. Eine 2018 publizierte systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse wertete fünf randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 292 Teilnehmenden aus, in denen Blutfettparameter als Endpunkt erhoben wurden; die Autorinnen und Autoren berichteten statistisch signifikante Unterschiede gegenüber den Kontrollbedingungen und hielten zugleich ausdrücklich fest, dass grössere klinische Studien nötig sind, um den Stellenwert einzuordnen.7 Diese Angabe referiert den Stand einer wissenschaftlichen Diskussion; sie ist keine Aussage über einen gesundheitlichen Nutzen und keine Empfehlung.
Einordnung. Die hier genannten Arbeiten belegen ausschliesslich, dass bestimmte Fragestellungen wissenschaftlich bearbeitet werden, sowie Angaben zu Botanik, Verfahren und Zusammensetzung. Sie begründen keinen gesundheitsbezogenen Anspruch und richten sich nicht an eine bestimmte Personengruppe.
Traditionelle Anwendungsgebiete
Arganöl gehört zu den kulturell am dichtesten überlieferten Pflanzenölen Nordafrikas. Die folgenden Angaben geben die ethnobotanische und kulinarische Überlieferung wieder. Sie beschreiben, was in einer Region historisch praktiziert und in Befragungen dokumentiert wurde – und treffen keine Aussage über eine gesundheitliche Wirkung.
In der Küche
Das geröstete Speiseöl wird traditionell kalt verwendet, etwa über Couscous, Gemüse, Linsen oder Salaten, und weil sein Aroma hitzeempfindlich ist, üblicherweise nicht zum Braten erhitzt. Aus der Berberküche des Souss sind mehrere feste Zubereitungen überliefert, die eine ethnobotanische Erhebung im westlichen Antiatlas eigens untersucht hat:4
- Amlou – eine streichfähige Paste aus Arganöl, gerösteten Mandeln und Honig, die traditionell zum Frühstück und zu Gästebesuchen gereicht wird.
- Tagoulla – ein Getreidebrei, der traditionell mit Arganöl abgeschmeckt wird.
- Labsis – eine weitere überlieferte Zubereitung auf Getreidebasis mit Arganöl.
In derselben Erhebung gaben alle 450 befragten Personen an, Arganöl als Lebensmittel oder für diese traditionellen Speisen zu verwenden.4 Das Öl ist damit weniger eine Spezialität als ein Alltagsgut der Region.
In der Volksüberlieferung
Neben der Küche ist eine breite volksmedizinische Verwendung dokumentiert. Übersichtsarbeiten zur Ethnobotanik des Arganbaums referieren, dass das Öl in der lokalen Tradition unter anderem im Bereich der Haut- und Haarpflege sowie bei rheumatischen und Verdauungsbeschwerden eingesetzt wurde; andere Pflanzenteile wurden traditionell für die Hautpflege, als Viehfutter, als Bau- und Brennholz genutzt.2 In der genannten Feldstudie im Antiatlas nannten 100 der 450 Befragten neben der Ernährung auch überlieferte Anwendungen; die Kategorie der Haut- und Unterhautanwendungen erreichte dabei mit 98 % den mit Abstand höchsten Fidelity-Level-Wert, also den höchsten Grad an Übereinstimmung zwischen den Befragten.4 Die Autorinnen und Autoren stützten sich zusätzlich auf alte lokale Handschriften, die eine sehr lange Überlieferung belegen.
Diese Angaben sind kulturhistorische Befunde einer Bevölkerungsbefragung. Sie beschreiben Traditionen, nicht belegte Anwendungsgebiete im heutigen medizinischen Sinn, und sind ausdrücklich keine Empfehlung.
In der Kosmetiktradition
Das ungeröstete Öl wird in der Region seit Generationen für Haut und Haar verwendet und ist heute ein häufiger Bestandteil industrieller Pflegeprodukte. Auch der Presskuchen, der als Nebenprodukt der Ölgewinnung anfällt, hat eine überlieferte Doppelnutzung: traditionell als Hautpflegemittel und als Futter für Ziegen und Rinder.2
Kultur, Schutzstatus & Wirtschaft
Der Arganbaum ist in Marokko weit mehr als eine Nutzpflanze. Drei Einordnungen zeigen den Stellenwert:
- 1998 – die UNESCO erkennt die Arganeraie als Biosphärenreservat an.
- 2014 – die mit dem Arganbaum verbundenen Praktiken und Kenntnisse werden in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.
- 2021 – die UNO-Generalversammlung erklärt den 10. Mai zum Internationalen Tag des Arganbaums.
Wirtschaftlich wird das Öl heute überwiegend in Frauenkooperativen mit halbindustrieller mechanischer Pressung hergestellt; die Fachliteratur beschreibt dies als wesentlichen Faktor für Einkommen in der Region und für gleichbleibende Qualität.1 Diese Einordnung ist kulturell und wirtschaftlich zu verstehen und sagt nichts über einen gesundheitlichen Nutzen aus.
Qualität, Haltbarkeit & Abgrenzung
Für die Beurteilung von Arganöl sind in der Fachliteratur mehrere Kennzahlen etabliert: Säuregrad, Peroxidzahl, die UV-Absorptionsindizes K232 und K270 sowie die Oxidationsstabilität.1 , 5 Sie beschreiben den Frischezustand und die Verarbeitungsqualität eines Öls, nicht seine Wirkung.
Wie alle Öle mit hohem Anteil ungesättigter Fettsäuren reagiert Arganöl empfindlich auf Licht, Wärme und Sauerstoff; dunkle Flaschen, kühle Lagerung und rasche Verwendung nach dem Öffnen sind die üblichen Empfehlungen der Fachliteratur zur Haltbarkeit. Speise- und Kosmetikqualität sind klar zu unterscheiden: Nur das aus gerösteten Kernen gewonnene, als Lebensmittel deklarierte Öl ist zum Verzehr bestimmt; kosmetische Ware unterliegt anderen Anforderungen.
Allgemein gilt bei pflanzlichen Ölen, dass Unverträglichkeiten und Wechselwirkungen nicht ausgeschlossen sind und die Datenlage je nach Zubereitung unterschiedlich ausfällt. Wer Medikamente einnimmt, schwanger ist oder stillt, bespricht Fragen zu pflanzlichen Ölen sinnvollerweise mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Fachperson. Dieser Hinweis ist allgemein gehalten und nicht produktbezogen.
Häufige Fragen zu Arganöl
Was unterscheidet Speise- von Kosmetik-Arganöl?
Für Speiseöl werden die Samenkerne vor dem Pressen geröstet; das Öl wird dadurch dunkler und schmeckt nussig. Kosmetisches Arganöl wird aus ungerösteten Kernen gepresst und bleibt heller und geruchsärmer. Ausgangspflanze und Presstechnik sind identisch, nur der Röstschritt entfällt.
Von welcher Pflanze stammt Arganöl?
Vom Arganbaum (Argania spinosa (L.) Skeels), einem dornigen, immergrünen Baum aus der Familie der Sapotengewächse. Verwendet werden die ein bis drei Samenkerne im Inneren des harten Fruchtsteins, nicht das Fruchtfleisch.
Was ist an der Zusammensetzung von Arganöl besonders?
Zwei Punkte fallen analytisch auf: Bei den Tocopherolen überwiegt deutlich das gamma-Tocopherol, und bei den Sterolen dominieren Schottenol und Spinasterol statt des sonst üblichen beta-Sitosterols. Dieses Muster gilt als chemischer Fingerabdruck des Öls.
Was ist Amlou?
Amlou ist eine traditionelle marokkanische Paste aus Arganöl, gerösteten Mandeln und Honig. Sie wird streichfähig zubereitet und gehört in der Region Souss zu den bekanntesten überlieferten Zubereitungen mit Arganöl.
Warum gilt die Herstellung als so aufwendig?
Die Früchte müssen getrocknet, die sehr harten Steinkerne einzeln aufgeschlagen und die Samenkerne von Hand gelöst werden, bevor überhaupt gepresst wird. Aus einer grossen Menge Früchte entsteht dabei nur wenig Öl – daher der Beiname «flüssiges Gold».
Wo wächst der Arganbaum?
Fast ausschliesslich im Südwesten Marokkos, in der als Arganeraie bezeichneten Baumlandschaft rund um Agadir, Essaouira, Taroudant und Tiznit. Die UNESCO hat dieses Gebiet 1998 als Biosphärenreservat anerkannt. Ausserhalb Marokkos existieren nur kleine Bestände.
Redaktion & fachliche Prüfung
Verfasst von der Fachredaktion der Sanasis AG (Redaktion Pflanzenkunde & Ernährung). Fachlich gegengelesen im Rahmen der internen Qualitätssicherung; Quellenrecherche und Verifikation über PubMed. Der Beitrag beschreibt Arganöl allgemein-enzyklopädisch und ist keine Empfehlung, Beratung oder Bewerbung eines Produkts. Hinweise zum Text nimmt die Redaktion unter info@sanasis.ch entgegen. Zuletzt geprüft am 04.08.2026.
Quellen
Die folgenden Quellen belegen Botanik, Herkunft, Verfahren, stoffliche Zusammensetzung sowie den Umstand, dass bestimmte Fragestellungen wissenschaftlich untersucht werden – nicht eine gesundheitliche Wirkung. Recherche und Verifikation über PubMed; Titel mit Wirkungsbegriffen sind gekürzt wiedergegeben.
1 Gharby S, Charrouf Z (2022): Argan Oil: Chemical Composition, Extraction Process, and Quality Control. Front Nutr 8:804587. PMID 35187023. doi.org/10.3389/fnut.2021.804587
2 Mechqoq H et al. (2021): Ethnobotany, phytochemistry and biological properties of Argan tree (Argania spinosa (L.) Skeels) (Sapotaceae) – A review. J Ethnopharmacol 281:114528. PMID 34418509. doi.org/10.1016/j.jep.2021.114528
3 Khallouki F et al. (2017): Ethnobotanic, Ethnopharmacologic Aspects and New Phytochemical Insights into Moroccan Argan Fruits. Int J Mol Sci 18(11):2277. PMID 29084170. doi.org/10.3390/ijms18112277
4 Barkaoui M et al. (2022): Ethnobotany, traditional knowledge, and nutritional value of Argan (Argania spinosa (L.) Skeels) in Western Anti-Atlas of Morocco. Braz J Biol 84:e260477. PMID 35544795. doi.org/10.1590/1519-6984.260477
5 Demnati D et al. (2019): Optimum roasting conditions of argan kernels for the production of high-quality edible argan oil. J Food Sci Technol 57(3):840–847. PMID 32123404. doi.org/10.1007/s13197-019-04115-8
6 Kamal R et al. (2019): In vivo … bioactive compounds’ profile of polyphenolic extracts from edible Argan oil (Argania spinosa L.), obtained by two extraction methods. J Food Biochem 43(12):e13066. PMID 31573102. doi.org/10.1111/jfbc.13066
7 Ursoniu S et al. (2018): The impact of argan oil on plasma lipids in humans: Systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Phytother Res 32(3):377–383. PMID 29130532. doi.org/10.1002/ptr.5959
8 Vaughn AR et al. (2018): Natural Oils for Skin-Barrier Repair … Am J Clin Dermatol 19(1):103–117. PMID 28707186. doi.org/10.1007/s40257-017-0301-1
Quellenangaben nach PubMed. Die referierten Arbeiten sind überwiegend Übersichts-, Verfahrens- und Feldstudien; ein Teil der zusammengefassten Daten stammt aus Zell- und Tiermodellen. Ihre Nennung dient der Kennzeichnung von Forschungsfeldern und begründet keinen gesundheitsbezogenen Anspruch.
Informativer Lexikonartikel der Sanasis AG · redaktionell geprüft · zuletzt aktualisiert am 04.08.2026. Dieser Beitrag beschreibt Arganöl allgemein und ist keine Empfehlung oder Bewerbung eines Produkts.