Diese Kategorie umfasst die AAKG-Produkte von Sanasis – im Mittelpunkt das L-Arginin Alpha Ketoglutarat «AAKG». AAKG ist die Kurzform für Arginin-Alpha-Ketoglutarat, eine Verbindung aus der Aminosäure L-Arginin und der Alpha-Ketoglutarsäure.
Was AAKG ist
Die Abkürzung AAKG steht für Arginin-Alpha-Ketoglutarat (englisch arginine alpha-ketoglutarate). Dahinter steht kein Pflanzenextrakt und kein Vitamin, sondern eine Salzverbindung aus zwei definierten Bausteinen: der Aminosäure L-Arginin und der Alpha-Ketoglutarsäure. Beide Bestandteile kommen im menschlichen Stoffwechsel und in Lebensmitteln natürlicherweise vor.
Chemisch treffen dabei zwei Gegensätze aufeinander: Arginin reagiert mit seiner Guanidingruppe basisch, die Alpha-Ketoglutarsäure bringt zwei Carboxylgruppen und damit einen sauren Charakter mit. Aus dieser Säure-Base-Kombination entsteht ein kristallines Salz, das sich in Wasser gut löst – der Grund, weshalb AAKG häufig als Pulver angeboten wird.
Baustein 1: L-Arginin
L-Arginin ist eine proteinogene Aminosäure, also einer der zwanzig Bausteine, aus denen der Körper Proteine zusammensetzt. Die Summenformel lautet C6H14N4O2, die molare Masse beträgt rund 174 g/mol. Innerhalb der Aminosäuren gehört Arginin zur Gruppe der basischen Aminosäuren; das «L» bezeichnet die räumliche Anordnung (Konfiguration), in der die Aminosäure in Lebewesen vorliegt.
In der Ernährungswissenschaft wird Arginin als semi-essenziell (bedingt unentbehrlich) eingeordnet: Der Organismus kann sie selbst bilden, sie wird zusätzlich aber auch über die Nahrung aufgenommen. Natürliche Quellen sind vor allem eiweissreiche Lebensmittel wie Nüsse, Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Hülsenfrüchte, Hafer, Fisch und Fleisch.
Baustein 2: Alpha-Ketoglutarsäure
Die Alpha-Ketoglutarsäure – chemisch korrekt auch 2-Oxoglutarsäure genannt – ist eine organische Dicarbonsäure mit der Summenformel C5H6O5 und einer molaren Masse von rund 146 g/mol. Ihr Anion, das Alpha-Ketoglutarat, ist ein natürlicher Bestandteil des Zellstoffwechsels: Es tritt im Citratzyklus als Zwischenstufe auf und bildet zugleich das Kohlenstoffgerüst der Aminosäure Glutaminsäure. In der Lebensmittel- und Ergänzungsherstellung dient es überwiegend als Säurepartner, mit dem sich basische Aminosäuren zu stabilen, gut löslichen Salzen verbinden lassen.
1:1 oder 2:1 – das Mischungsverhältnis
AAKG wird in unterschiedlichen Molverhältnissen hergestellt. Gebräuchlich sind zwei Varianten:
- AAKG 1:1 – ein Teil L-Arginin auf einen Teil Alpha-Ketoglutarat.
- AAKG 2:1 – zwei Teile L-Arginin auf einen Teil Alpha-Ketoglutarat; der Aminosäureanteil im fertigen Salz fällt entsprechend höher aus.
Weil sich die Verhältnisse in der Zusammensetzung unterscheiden, lohnt der Blick auf die Deklaration: Sie gibt an, wie viel L-Arginin je Portion rechnerisch in der Verbindung enthalten ist. Die jeweiligen Angaben finden Sie auf der Produktseite.
Herkunft und Herstellung
Beide Bausteine werden heute grosstechnisch biotechnologisch gewonnen: L-Arginin entsteht durch Fermentation, bei der Mikroorganismen – klassischerweise Corynebacterium glutamicum – einen Zuckerrohstoff wie Glucose oder Melasse umsetzen. Die Aminosäure wird anschliessend aus der Fermentationsbrühe abgetrennt, gereinigt und kristallisiert. Alpha-Ketoglutarsäure wird ebenfalls fermentativ oder auf chemischem Weg hergestellt.
Im letzten Schritt werden Säure und Aminosäure im gewählten Verhältnis zusammengeführt, das entstehende Salz getrocknet und vermahlen. Das Ergebnis ist ein weissliches bis leicht gelbliches, fein kristallines Pulver mit deutlich saurem Eigengeschmack. Da das Verfahren ohne tierische Rohstoffe auskommt, ist AAKG als Rohstoff grundsätzlich pflanzlich beziehungsweise fermentativ – massgeblich für ein einzelnes Erzeugnis bleibt aber immer dessen eigene Deklaration.
Verarbeitungsformen
Wegen seiner guten Wasserlöslichkeit wird AAKG vor allem als Pulver angeboten, das in Wasser oder ein anderes Getränk eingerührt wird; hier lässt sich die Menge frei abmessen. Daneben sind Kapseln und Tabletten verbreitet – sie sind vorportioniert, geschmacksneutral in der Anwendung und unterwegs praktisch. In Mischprodukten taucht AAKG zudem als eine Zutat neben weiteren Aminosäuren auf.
AAKG bei Sanasis
In dieser Kategorie führen wir das L-Arginin Alpha Ketoglutarat «AAKG». Während diese Kategorieseite den Rohstoff selbst einordnet, beschreibt die Produktseite die konkrete Rezeptur: Zusammensetzung, Mengenangaben je Portion, Verzehrsempfehlung, Zutaten und alle Pflichtangaben zur Deklaration.
Sanasis vertreibt seit über 35 Jahren Nahrungsergänzungsmittel an Therapeutinnen und Therapeuten, Apotheken und Privatkundschaft in der Schweiz. Haben Sie eine Frage zum Rohstoff, zur Deklaration oder zur Verfügbarkeit? Unser Team antwortet Ihnen unter info@sanasis.ch.
Einordnung und Aufbewahrung
AAKG-Erzeugnisse sind lebensmittelrechtlich Nahrungsergänzungsmittel, keine Arzneimittel. Sie dienen dazu, die normale Ernährung zu ergänzen, und ersetzen weder eine ausgewogene Ernährung noch eine gesunde Lebensweise. Als Säuresalz zieht AAKG-Pulver leicht Feuchtigkeit an: Bewahren Sie die Packung kühl, trocken und gut verschlossen auf und halten Sie sich an die Angaben auf der Verpackung.
Pflichthinweise
- Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.
- Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrsmenge darf nicht überschritten werden.
- Ausserhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.
Redaktionell verfasst und geprüft durch die Redaktion der Sanasis AG · zuletzt aktualisiert am 04.08.2026.