Inhalt: 200 Kapseln
Inhalt: 6 Stck.
Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen
Inhalt: 180 Kapseln
Inhalt: 160 g
Inhalt: 75 ml
In dieser Themenkategorie sind Produkte aus vier unterschiedlichen Stoffgruppen zusammengefasst: Schwarzkümmelöl, Quercetin, MSM und Zeolith (Klinoptilolith). Der folgende Text beschreibt diese Stoffe rein sachlich – Herkunft, chemische Einordnung, Gewinnung und die bei Sanasis erhältlichen Darreichungsformen.
Die vier Stoffgruppen im Überblick
Die hier gelisteten Artikel stammen aus sehr verschiedenen Bereichen: ein kaltgepresstes Samenöl, ein pflanzlicher Farbstoff aus der Gruppe der Flavonoide, eine organische Schwefelverbindung und ein natürliches Mineral aus der Gruppe der Gerüstsilikate. Gemeinsam ist ihnen nur, dass sie in dieser Kategorie gesammelt sind – stofflich haben sie nichts miteinander zu tun.
Schwarzkümmelöl
Schwarzkümmel (Nigella sativa) ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Hahnenfussgewächse (Ranunculaceae). Trotz des Namens ist sie weder mit Kümmel noch mit Kreuzkümmel verwandt. Angebaut wird sie vor allem in Vorderasien, Nordafrika und Südosteuropa. Aus den reifen Fruchtkapseln werden die kleinen, schwarzen, kantigen Samen gewonnen; sie gehören im Orient seit Jahrhunderten zum Küchengewürz.
Das Öl wird aus diesen Samen kalt gepresst, also ohne Erhitzung und ohne Lösungsmittel. Zu den charakteristischen Bestandteilen zählen ungesättigte Fettsäuren – überwiegend Linolsäure und Ölsäure – sowie das ätherische Öl mit Thymochinon, das dem Schwarzkümmel seinen würzig-herben Geschmack gibt.
Nach der Pressung gibt es zwei Wege: Beim Bio Schwarzkümmelöl – gefiltert werden Schwebstoffe und Samenreste abgetrennt, das Öl wird klarer und milder im Geschmack. Beim Bio Schwarzkümmelöl – ungefiltert bleiben die Trübstoffe der ersten Pressung im Öl; es schmeckt kräftiger und ist optisch dunkler. Wer den intensiven Eigengeschmack umgehen möchte, findet das Öl auch in Kapselform – als Bio Schwarzkümmelöl Kapseln «ungefiltert». Schwarzkümmelöl ist licht- und wärmeempfindlich und wird deshalb dunkel und kühl gelagert.
Quercetin
Quercetin gehört chemisch zu den Flavonolen und damit zur grossen Gruppe der Flavonoide – das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die in vielen Pflanzen als Farb- und Geschmacksstoffe vorkommen. Der Name leitet sich vom lateinischen quercus für Eiche ab. In Lebensmitteln steckt Quercetin unter anderem in Zwiebeln, Kapern, Äpfeln, Beeren und Grüntee, in der Pflanze meist gebunden an Zucker (als sogenanntes Glykosid, etwa Rutin).
Als Reinstoff ist Quercetin ein gelbes, kristallines Pulver, das sich in Wasser nur sehr schlecht löst. Deshalb wird es häufig in eine liposomale Formulierung gebracht: Der Stoff wird dabei in winzige Bläschen aus Phospholipiden (Lecithin) eingeschlossen, die eine wasserlösliche Zubereitung erlauben. Diese Verarbeitungsform findet sich bei Sanasis im Liposomalen Quercetin, einer flüssigen Zubereitung.
MSM (Methylsulfonylmethan)
MSM ist die gebräuchliche Abkürzung für Methylsulfonylmethan, auch Dimethylsulfon genannt. Es handelt sich um eine organische Schwefelverbindung, die natürlicherweise in geringen Mengen in Pflanzen, in Milch und im Meerwasser vorkommt und Teil des natürlichen Schwefelkreislaufs ist. Als Reinstoff bildet MSM ein weisses, geruchloses und gut wasserlösliches Kristallpulver mit leicht bitterem Geschmack; hergestellt wird es üblicherweise durch Oxidation von Dimethylsulfoxid (DMSO).
Häufig wird MSM mit weiteren Stoffen kombiniert, etwa mit Glucosamin (einem Aminozucker) und Chondroitin (einem Glykosaminoglykan, also einem langkettigen Zuckermolekül). Diese Kombination findet sich im MSM forte plus Glucosamin & Chondroitin.
Zeolith / Klinoptilolith
Zeolithe sind eine Familie natürlich vorkommender Gerüstsilikate aus Aluminium, Silicium und Sauerstoff. Sie entstanden geologisch dort, wo vulkanische Asche mit salzhaltigem Wasser reagierte, und werden heute im Tagebau abgebaut. Charakteristisch ist ihr Kristallgitter mit regelmässigen Hohlräumen und Kanälen im Nanometerbereich – daher die Bezeichnung «Molekularsieb». Der Name Zeolith stammt aus dem Griechischen und bedeutet sinngemäss «siedender Stein», weil das eingelagerte Wasser beim Erhitzen entweicht.
Klinoptilolith ist der für Produkte am häufigsten verwendete Vertreter dieser Mineralfamilie. Das Rohgestein wird gebrochen, gereinigt und sehr fein vermahlen; die Partikelgrösse ist ein zentrales Qualitätsmerkmal. Die Toxaprevent®-Reihe verwendet ein aufbereitetes Klinoptilolith, das unter der Bezeichnung MANC® (modifiziertes aktiviertes natürliches Klinoptilolith) geführt wird.
Bei Sanasis ist dieses Mineral in mehreren Darreichungsformen erhältlich: als feines Pulver im Toxaprevent® MEDI Pure, als Kapsel im Toxaprevent® MEDI Plus, als Kautablette in Toxaprevent® Halistop sowie in äusserlich anzuwendenden Formen – als Puder im Toxaprevent® Skin Hautpuder NC 100 und als flüssige Zubereitung in der Toxaprevent® SKIN Suspension. Die Produkte der Toxaprevent®-Reihe sind keine Nahrungsergänzungsmittel; massgeblich sind die Angaben auf der jeweiligen Produktseite und auf der Verpackung.
Darreichungsformen und Auswahl
Welche Form sinnvoll ist, hängt vor allem von praktischen Überlegungen ab: Öle lassen sich löffelweise dosieren, schmecken aber deutlich; Kapseln sind geschmacksneutral und exakt portioniert; Pulver lässt sich frei dosieren und einrühren; flüssige liposomale Zubereitungen sind bereits wasserlöslich vorbereitet. Für die genaue Zusammensetzung, die Verzehrsempfehlung und die Zutatenliste gilt immer die jeweilige Produktseite.
Sie haben eine Frage zu einem Stoff oder einer Darreichungsform? Unser Team antwortet gerne – schreiben Sie an info@sanasis.ch.
Pflichthinweise
- Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.
- Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrsmenge darf nicht überschritten werden.
- Ausserhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.
Redaktionell verfasst und geprüft durch die Redaktion der Sanasis AG · zuletzt aktualisiert am 04.08.2026.