Inhalt: 50 ml
Inhalt: 250 ml
Diese Kategorie fasst Produkte aus mehreren, stofflich sehr unterschiedlichen Gruppen zusammen: Mikroalgen (Chlorella und Spirulina), Bitterpflanzen-Auszüge, Zeolith-haltige Medizinprodukte, basische Mineralstoffmischungen sowie einen Badezusatz. Der folgende Text beschreibt, was diese Stoffe sind, woher sie stammen und wie sie verarbeitet werden. Die konkrete Rezeptur, die Dosierung und die Verzehrsempfehlung stehen jeweils auf der Produktseite.
Mikroalgen: Chlorella und Spirulina
Chlorella und Spirulina sind mikroskopisch kleine, im Süsswasser lebende Organismen – beide werden umgangssprachlich «Algen» genannt, gehören biologisch aber in verschiedene Reiche.
Chlorella (meist Chlorella vulgaris) ist eine einzellige Grünalge mit kugelrunder Zelle von wenigen Tausendstel Millimetern Durchmesser. Ihre grüne Farbe stammt vom Chlorophyll. Die Zelle ist von einer festen, cellulosehaltigen Zellwand umgeben; damit der Zellinhalt überhaupt zugänglich wird, wird die Zellwand nach der Ernte mechanisch aufgeschlossen (bei Sanasis-Produkten über ein Druck- bzw. Prallverfahren, ohne chemische Hilfsmittel).
Spirulina (Arthrospira platensis) ist streng genommen keine Alge, sondern ein Cyanobakterium. Die Fäden wachsen in der charakteristischen Spiralform, die der Gattung den Namen gab. Ihre blaugrüne Farbe geht auf den Farbstoff Phycocyanin zurück, der neben dem Chlorophyll eingelagert ist. Spirulina besitzt keine Cellulose-Zellwand, sondern eine weiche Membran – ein Zellaufschluss ist daher nicht nötig.
Beide werden in Kulturbecken gezogen, geerntet, gewaschen und schonend getrocknet. Aus dem getrockneten Rohstoff entstehen die verschiedenen Darreichungsformen: Bio Chlorella «Tabletten» und Bio Spirulina «Tabletten» werden ohne Press- und Bindehilfsstoffe zu Presslingen verarbeitet, das Spirulina Premium «Pulver» bleibt ungepresst und lässt sich einrühren, die Spirulina Premium «Flakes» sind gröbere Blättchen zum Streuen.
Chlorophyll
Chlorophyll ist der grüne Farbstoff aller Pflanzen und Algen. Chemisch handelt es sich um einen Porphyrin-Ring mit einem Magnesium-Ion im Zentrum, an den eine lange, fettlösliche Seitenkette gehängt ist. Genau diese Seitenkette macht natürliches Chlorophyll wasserunlöslich. Für flüssige Zubereitungen wird deshalb meist Chlorophyllin eingesetzt: eine wasserlösliche Abwandlung, bei der die Seitenkette abgespalten und das Magnesium häufig durch Kupfer oder Natrium ersetzt ist. In dieser Form liegt es in den Chlorophyll Tropfen vor, die sich in Wasser einrühren lassen und diesem eine intensiv grüne Farbe geben.
Bitterstoffe aus Pflanzen
«Bitterstoffe» ist kein chemischer, sondern ein geschmacklicher Sammelbegriff. Darunter fallen sehr verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe – etwa Sesquiterpenlactone, Iridoidglykoside oder das Amarogentin der Enzianwurzel, eine der bittersten bekannten Natursubstanzen. Traditionell verwendete Bitterpflanzen sind unter anderem Enzian, Wermut, Artischocke, Löwenzahn, Schafgarbe und Mariendistel.
Gewonnen werden die Auszüge, indem zerkleinerte Wurzeln, Blätter oder Kräuter in Wasser, Alkohol oder einem Wasser-Alkohol-Gemisch angesetzt und die löslichen Bestandteile herausgelöst werden. Je nach Auszugsmittel und Verhältnis entsteht daraus ein Konzentrat unterschiedlicher Stärke – in der Fachliteratur wird die Intensität über den sogenannten Bitterwert beschrieben, also die höchste Verdünnung, bei der die bittere Geschmacksnote noch wahrnehmbar ist.
Sanasis ist exklusiver Schweizer Vertriebspartner von Bitterliebe. Die Bitterliebe Tropfen sind ein Kräuterauszug aus mehreren Bitterpflanzen; die Bitterliebe Tropfen «Mild» sind geschmacklich abgeschwächt, die Reisegrösse ist dieselbe Rezeptur im kleinen Flakon. Als Aufguss gibt es die Kräutermischung im Bitterliebe Tee «Original».
Zeolith – ein Mineral mit Porenstruktur
Zeolithe sind natürlich vorkommende Alumosilikate, die bei der Reaktion von vulkanischem Gestein mit Wasser entstanden sind. Ihr Kristallgitter aus Silizium-, Aluminium- und Sauerstoffatomen bildet ein starres Gerüst mit regelmässigen Hohlräumen und Kanälen von wenigen Zehntel Nanometern – daher die Bezeichnung «Molekularsieb». In diesen Kanälen sitzen locker gebundene Kationen, die gegen andere, gleich geladene Teilchen ausgetauscht werden können (Ionenaustausch). Der für Anwendungen am Menschen relevante Vertreter ist Klinoptilolith.
Das Rohmineral wird gemahlen, gereinigt und nach einem definierten Verfahren aufbereitet; die in Toxaprevent® eingesetzte Qualität trägt die Bezeichnung MANC® (Mineral Activated Natural Clinoptilolite).
Hinweis: Medizinprodukt, kein Nahrungsergänzungsmittel
Die Toxaprevent®-Produkte sind vom Hersteller als Medizinprodukte in Verkehr gebracht. Der Hersteller nennt als Zweckbestimmung die Bindung von Ammonium- und Histaminmolekülen im Magen-Darm-Trakt. Diese Angabe gibt ausschliesslich die vom Hersteller festgelegte Zweckbestimmung des Medizinprodukts wieder und ist keine gesundheitsbezogene Angabe zu einem Lebensmittel. Massgeblich sind die Gebrauchsinformation und die Kennzeichnung der jeweiligen Packung.
Im Sortiment sind das feine Pulver Toxaprevent® MEDI Pure, die Kapselform Toxaprevent® MEDI Plus sowie vorkonfektionierte Kombinationen wie die 3 Monats-Intensivkur und die 3-monatige «Darmkur».
Basische Mineralstoffmischungen
Als «basisch» werden Mineralstoffverbindungen bezeichnet, die in Wasser gelöst einen pH-Wert über 7 ergeben – das ist eine chemische Eigenschaft der Verbindung, nicht eine Aussage über den Körper. Typische Vertreter sind Carbonate und Citrate von Calcium, Magnesium, Kalium und Natrium. Citrate sind die Salze der Citronensäure und in Wasser gut löslich; Carbonate lösen sich langsamer und reagieren mit Säure unter Bildung von Kohlendioxid.
In dieser Kategorie finden Sie das Mineralstoffpulver SanaBase, die rein citratbasierte Variante SanaBase Citrat sowie VitalBase®. Die Pulver werden in Wasser eingerührt; die genaue Zusammensetzung und die Verzehrsempfehlung stehen jeweils auf der Produktseite und auf der Packung.
Badezusatz zur äusseren Anwendung
Das Basenbad-Gold ist kein Lebensmittel, sondern ein kosmetisches Mittel für das Voll- oder Teilbad. Es enthält alkalisch reagierende Salze, allen voran Natriumhydrogencarbonat. Werden sie im Badewasser gelöst, steigt dessen pH-Wert vom neutralen Bereich in den alkalischen – ein rein physikalisch-chemischer Effekt im Wasser. Dosierung und Anwendungsdauer richten sich nach den Angaben auf der Packung.
Weitere Einzelstoffe der Kategorie
- Cholin und Inositol: Cholin ist eine quartäre Ammoniumverbindung und Baustein des Phosphatidylcholins, eines der wichtigsten Membranlipide. Inositol ist ein cyclischer sechswertiger Alkohol; die in der Natur weitaus häufigste Form heisst myo-Inositol. Beide sind kombiniert in Cholin+Inositol enthalten.
- Glutathion: ein Tripeptid aus den Aminosäuren Glutaminsäure, Cystein und Glycin. Die freie SH-Gruppe des Cysteins macht das Molekül empfindlich gegenüber Luftsauerstoff, weshalb es häufig in liposomaler Form verarbeitet wird – so beim Liposomalen Glutathion. Liposomen sind winzige Bläschen aus einer Phospholipid-Doppelschicht, die den eingeschlossenen Stoff umhüllen.
- MSM (Methylsulfonylmethan): eine organische Schwefelverbindung, die als kristallines, geruchloses Pulver vorliegt und in Kombination mit Glucosamin und Chondroitin im MSM forte plus verarbeitet ist.
Fragen zum Sortiment
Sie sind sich unsicher, welche Darreichungsform – Pulver, Presslinge, Flakes oder Tropfen – für Sie praktikabel ist, oder benötigen als Fachperson Angaben zu Rohstoffherkunft und Analytik? Schreiben Sie uns an info@sanasis.ch. Fachkund:innen sehen nach der Anmeldung ihre hinterlegten Konditionen.
Pflichthinweise
- Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.
- Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrsmenge darf nicht überschritten werden.
- Ausserhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.
- Toxaprevent® sind Medizinprodukte und das Basenbad-Gold ist ein kosmetisches Mittel – für sie gelten die jeweilige Gebrauchsinformation und die Angaben auf der Packung.
Redaktionell verfasst und geprüft durch die Redaktion der Sanasis AG · zuletzt aktualisiert am 04.08.2026.