PEA (Palmitoylethanolamid) – Körpereigener Botenstoff
Palmitoylethanolamid, kurz PEA, ist ein natürlich vorkommendes Fettsäureamid, das der menschliche Körper selbst produziert. Es gehört zur Gruppe der Endocannabinoide und wurde bereits in den 1950er Jahren entdeckt. Seitdem hat PEA in der wissenschaftlichen Forschung zunehmend an Bedeutung gewonnen. Bei Sanasis bieten wir Ihnen ultra-mikronisiertes PEA in höchster Qualität für optimale Bioverfügbarkeit.
Was ist Palmitoylethanolamid?
PEA ist ein endogenes Fettsäureamid, das zu den Acetylethanolaminen gehört. Der Körper produziert PEA bei Bedarf, insbesondere bei physischem, mentalem oder chemischem Stress. Als natürlicher Bestandteil des Zellgeschehens findet sich PEA in allen Geweben des menschlichen Körpers, einschliesslich des Gehirns. Die körpereigene Produktion von PEA hängt hauptsächlich von einem Membran-Phospholipid-Vorläufer und der Aktivität bestimmter Enzyme ab.
Obwohl PEA im Körper selbst gebildet wird, kommt es auch in geringen Mengen in verschiedenen Lebensmitteln vor. Zu den nennenswerten Nahrungsquellen gehören Alfalfa, Eier, Erdnüsse, Milch, Soja-Lecithin sowie Fisch, Fleisch und Organe wie Herz, Leber und Nieren. Allerdings ist die Konzentration von natürlichem PEA in Lebensmitteln sehr gering.
Wirkmechanismen von PEA
Mehrere biologische Signalwege
Der primäre Wirkmechanismus von PEA erfolgt über Proteine aus der PPAR-Familie (Peroxisomen Proliferator-aktivierte Rezeptoren). Als Hauptzielmolekül von PEA wird insbesondere der Kernrezeptor PPARα genannt, über den verschiedene zelluläre Prozesse beeinflusst werden können. PPARα ist erwiesenermassen mit dem Fettabbau in der Leber und Stoffwechselprozessen in Herz und Nieren verbunden.
Ein weiterer möglicher Wirkmechanismus erfolgt über G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCR), die Ähnlichkeiten mit den traditionellen Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 aufweisen. Da PEA jedoch keine direkte Affinität zu den Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 besitzt, wird es nicht als klassisches Endocannabinoid betrachtet, sondern als cannabinoidmimetisches Fettsäureamid.
Der Entourage-Effekt
PEA hemmt das hydrolytische Enzym FAAH (Fettsäureamid-Hydroxylase), wodurch es die Wirkung von Anandamid (AEA) verstärken kann. Dieser sogenannte Entourage-Effekt ermöglicht es, dass PEA indirekt die Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 sowie den TRPV1-Rezeptor aktivieren kann. Einer der ersten Erkenntnisse über PEA war seine Fähigkeit, die Degranulation von Mastzellen zu regulieren.
Wissenschaftliche Forschung zu PEA
Meta-Analysen und klinische Studien
Eine umfassende Meta-Analyse aus dem Jahr 2023, veröffentlicht im Journal "Nutrients", untersuchte die Wirksamkeit von PEA basierend auf 11 doppelblinden, randomisierten, kontrollierten Studien mit insgesamt 774 Personen. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass PEA in den meisten Studien gut vertragen wurde. Unerwünschte Wirkungen waren kaum vorhanden, lediglich bei einer Studie kam es zu milden Nebenwirkungen.
In den analysierten Studien wurden unterschiedliche Dosierungen von PEA verwendet, die in einem Bereich zwischen 150 und 600 mg zweimal täglich lagen. Die Studienautoren führen an, dass weitere Studien die Themen Dosierung und galenische Form (mikronisiert oder nicht-mikronisiert) aufgreifen müssen.
Aktuelle Forschungsentwicklungen
Eine randomisiert-kontrollierte Studie aus dem Jahr 2025 untersuchte PEA bei 64 Teilnehmern, die insgesamt 155 spezifische Episoden dokumentierten. Die Teilnehmer erhielten 600 mg PEA oder ein Placebo bei Beginn der Symptome. In der PEA-Gruppe wurden keine unerwünschten Ereignisse berichtet, was die gute Verträglichkeit unterstreicht.
Bioverfügbarkeit und Mikronisierung
Die Bedeutung der Partikelgrösse
PEA ist ein lipophiles Molekül mit einer natürlich grossen Partikelgrösse. Dadurch sind Bioverfügbarkeit und Absorption von oral eingenommenem PEA aufgrund der schlechten Wasserlöslichkeit und der reduzierten zellulären Aufnahme im menschlichen Körper begrenzt. Die Bioverfügbarkeit von oral eingenommenem PEA wird stark durch den lipophilen Charakter eingeschränkt und wird unter anderem durch die Partikelgrösse beeinflusst.
Durch Mikronisierung entstehen kleinere Partikel, eine grössere Oberfläche des Gesamtmoleküls und somit eine bessere Löslichkeit und Absorption. Ultra-mikronisierte Formulierungen von Palmitoylethanolamid verbessern die Bioverfügbarkeit und Absorption erheblich und ermöglichen eine optimierte orale Einnahme.
Sanasis PEA – Ultra-mikronisierte Premium-Qualität
Höchste Bioverfügbarkeit
Unser Sanasis PEA (Palmitoylethanolamid) ist ultra-mikronisiert und bietet dadurch auch oral eingenommen eine sehr gute Bioverfügbarkeit. Als Nahrungsergänzungsmittel wird PEA in der Regel synthetisch hergestellt, um höhere Konzentrationen und Reinheitsgrade zur Verfügung zu stellen. Im Vergleich zu natürlich gewonnenem PEA aus Eigelb oder Sojalecithin kann synthetisch hergestelltes PEA in standardisierten Mengen und höchster Reinheit angeboten werden.
Praktische Darreichungsform
Sanasis PEA wird in Form von Perlen angeboten, wobei 1000 Perlen 30 Gramm reinem PEA entsprechen. Die von uns im Rahmen eines Nahrungsergänzungsmittels empfohlene maximale Tagesmenge von 30 mg PEA entspricht einer physiologischen Menge. Diese Tagesdosis liegt deutlich unterhalb von Mengen, die gegebenenfalls im pharmakologischen Bereich Anwendung finden können.
Zusammensetzung
Jede Portion enthält 30 mg ultra-mikronisiertes Palmitoylethanolamid. Weitere Inhaltsstoffe sind Zucker, Glukosesirup, Dextrose, Invertzuckersirup, Reismehl und Maiskleie. Die Formulierung wurde sorgfältig entwickelt, um eine optimale Aufnahme und Verträglichkeit zu gewährleisten.
Anwendung und Dosierung
Empfohlene Einnahme
Die Einnahme von PEA sollte den individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Die empfohlene Tagesmenge liegt bei 30 mg, was einer physiologischen Dosierung entspricht. PEA kann über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, da es sich um einen körpereigenen Stoff handelt. Bei Fragen zur optimalen Dosierung und Anwendungsdauer empfehlen wir die Rücksprache mit einem Therapeuten oder Arzt.
Stoffwechsel und Abbau
PEA wird bei Bedarf in der Lipiddoppelschicht synthetisiert, wirkt lokal und ist in allen Geweben zu finden. Nach Erfüllung seiner Funktion hilft ein Enzym namens Fettsäureamidhydrolase (FAAH), den Überschuss abzubauen. PEA wird enzymatisch zu Palmitinsäure und Ethanolamin hydrolysiert. Die Halbwertszeit von PEA beträgt der Literatur zufolge 12 Stunden.
Qualität und Sicherheit
Strenge Qualitätskontrollen
Bevor wir ein neues Produkt unseren Kunden empfehlen, recherchieren wir sehr gründlich und mit viel Herzblut. Jedes neue Produkt wird zuerst im befreundeten Therapeutenkreis und selbstverständlich auch in der Familie angewendet und sehr sorgfältig auf eventuelle Nebenwirkungen hin untersucht. Wir achten nicht nur auf die technischen Analysen, medizinische Studien, die Reinheit und den Preis der Produkte, sondern legen auch sehr viel Wert darauf, diese auch wirklich im positiven Sinne zu spüren und Ergebnisse am und im Körper wahrnehmen zu können.
Verträglichkeit und Sicherheit
PEA gilt als sehr gut verträglich. In wissenschaftlichen Studien wurden kaum unerwünschte Wirkungen berichtet. Da PEA ein körpereigener Stoff ist, der bei Bedarf produziert wird, fügt sich eine Supplementierung harmonisch in die natürlichen Stoffwechselprozesse ein. Dennoch empfehlen wir, bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln stets auf die individuellen Bedürfnisse und mögliche Wechselwirkungen zu achten.
Staffelpreise für Ihre Versorgung
| Menge | Stückpreis | Ersparnis |
|---|---|---|
| Bis 1 Stück | CHF 35.80 | — |
| Bis 4 Stück | CHF 34.00 | 5% |
| Ab 5 Stück | CHF 32.20 | 10% |
Wissenswertes zu PEA
Historischer Hintergrund
Palmitoylethanolamid wurde erstmals in den 1950er Jahren entdeckt, als es aus Sojalecithin, Eigelb und Erdnussmehl isoliert wurde. Seitdem hat die Forschung zu PEA stetig zugenommen. Besonders in den letzten zwei Jahrzehnten sind zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten erschienen, die sich mit den vielfältigen zellulären Prozessen beschäftigen, an denen PEA beteiligt ist.
Natürliches Vorkommen
PEA ist ein integraler Bestandteil des natürlichen Zellgeschehens und wird bei Bedarf vom Körper selbst produziert. Es ist in allen Geweben vorhanden und spielt eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung der zellulären Homöostase. Die Entdeckung, dass der Körper diesen Stoff selbst herstellen kann, hat zu einem besseren Verständnis der körpereigenen Regulationsmechanismen beigetragen.
Warum Sanasis PEA wählen?
- Ultra-mikronisierte Form: Für optimale Bioverfügbarkeit und Absorption
- Hohe Reinheit: Synthetisch hergestellt in höchster pharmazeutischer Qualität
- Physiologische Dosierung: 30 mg pro Tagesdosis entsprechen einer natürlichen Menge
- Praktische Darreichung: Perlen für einfache Einnahme
- Staffelpreise: Sparen Sie bis zu 10% bei grösseren Mengen
- Über 25 Jahre Expertise: Vertrauen Sie auf unsere langjährige Erfahrung
Hinweis: Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die angegebenen Informationen stellen keine Heilaussagen dar. PEA ist gemäss bekannten wissenschaftlichen Daten oral eingenommen nur gering bioverfügbar, weshalb wir ultra-mikronisiertes PEA anbieten. Bei Fragen zur Anwendung konsultieren Sie bitte einen Arzt oder Therapeuten.
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