Inhalt: 6 Stck.
Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen
Inhalt: 180 Kapseln
Inhalt: 160 g
Inhalt: 75 ml
Zeolith: Mineral, Aufbereitung und Zubereitungsformen
Zeolith ist der Sammelname für eine Gruppe von Gerüstsilikaten, deren Kristallgitter von regelmässigen Poren und Kanälen durchzogen ist. Die Erzeugnisse dieser Kategorie enthalten alle dieselbe Zeolithart: Klinoptilolith, aufbereitet unter der Herstellerbezeichnung MANC®. Sie gehören sämtlich zur Linie Toxaprevent® der deutschen Froximun AG und sind Medizinprodukte.
Das Gerüst und seine Poren
Der Baustein eines Zeoliths ist ein Tetraeder, eine vierseitige Pyramide. In seiner Mitte sitzt ein Silizium- oder ein Aluminiumatom, an den vier Ecken je ein Sauerstoffatom. Benachbarte Tetraeder teilen sich diese Ecken. So entsteht ein starres Netz, das sich in alle Richtungen fortsetzt. Daher der Name Gerüstsilikat.
Dieses Gerüst ist nicht dicht gepackt. Zwischen den Bausteinen bleiben Hohlräume offen: feine Kanäle, die den ganzen Kristall durchziehen. Ihre Öffnungen messen weniger als einen Nanometer und sind in jedem Kristall gleich weit. Deshalb zählen Zeolithe zu den Molekularsieben. Die Porenweite entscheidet mit, welches Teilchen überhaupt hineinpasst.
Aus dem Porennetz folgt die grosse innere Oberfläche. Sie übertrifft die äussere Fläche eines Korns um ein Vielfaches. An einer solchen Oberfläche lagern sich Teilchen an.
Adsorption ist nicht Absorption. Bei der Adsorption haften Teilchen aussen an einer Oberfläche. Bei der Absorption dringen sie in das Volumen eines Stoffes ein und verteilen sich darin, so wie Wasser in einem Schwamm. Ein Zeolith adsorbiert. Der Vorgang ist physikalisch: Das Mineral geht dabei keine chemische Reaktion ein.
Herkunft: umgewandelte vulkanische Asche
Klinoptilolith wird abgebaut, nicht hergestellt. Am Anfang steht vulkanische Asche. Ihr Glas ist chemisch unbeständig. Gelangt die Asche in ein salzhaltiges, alkalisches Gewässer, reagiert sie über lange Zeiträume mit dem Porenwasser. Aus dem Glas werden dabei Zeolithkristalle. Ganze Aschelagen können sich so umwandeln; das Gestein heisst dann Zeolithtuff.
Klinoptilolith teilt seinen Gerüsttyp mit dem Mineral Heulandit. Unterschieden werden beide über das Verhältnis von Silizium zu Aluminium. Liegt es unter vier, spricht man von Heulandit, ab vier von Klinoptilolith. Der höhere Siliziumanteil macht Klinoptilolith beim Erhitzen beständiger.
Was «modifiziert und aktiviert» bedeutet
MANC® steht für modifiziertes, aktiviertes natürliches Klinoptilolith. Beide Zusätze beschreiben die Aufbereitung des Rohgesteins, nicht einen anderen Stoff. Frisch gebrochenes Gestein trägt Begleitminerale, und in den Kanälen sitzt gebundenes Wasser. Vor der Verwendung wird es deshalb gereinigt, getrocknet und auf eine festgelegte Feinheit vermahlen. Der Mahlgrad ist dabei kein Nebenwert: Jedes Zerteilen eines Korns schafft neue Bruchflächen und legt weitere Porenmündungen frei.
Das Sortiment
Zur Einnahme stehen drei Grundformen zur Wahl. MEDI Pure enthält MANC® pur in 180 Kapseln zu je 400 Milligramm; die Hülle besteht aus Cellulose und Gellan. MEDI Plus kommt als Pulver in 30 Stickbeuteln zu je 3 Gramm und führt zusätzlich Calcium- und Magnesiumcarbonat. Halistop® ist die Kautablette, 90 Stück je Dose.
Dieselben Grundformen gibt es als Vorratspackungen für drei Monate: die 3 Monatige Kur mit 540 Kapseln, die 3 Monatskur mit 90 Stickbeuteln und die 3 Monats-Intensivkur, die beide Formen zusammenfasst.
Für den Mundraum führt die Linie Dentura Med© «Sensitiv», eine wasserbasierte Zubereitung in der 75-Milliliter-Tube. Für die äusserliche Anwendung gibt es drei Formen desselben Minerals: das Skin Hautpuder NC 100 als loses Pulver in zwei Streudosen zu je 4 Gramm, die SKIN Suspension aus MANC® und kolloidalem Wasser in der 120-Milliliter-Flasche, auch in der Verkaufsstellung «Sale», sowie die Froxcura Medic© Hautcreme, eine Emulsion aus Wasser und Ölen im 100-Milliliter-Spender.
| Mineralart | Klinoptilolith, Gruppe der Zeolithe |
| Mineralklasse | Silikate, Untergruppe Gerüstsilikate |
| Herstellerbezeichnung | MANC®, modifiziertes aktiviertes natürliches Klinoptilolith |
| Hersteller | Froximun AG, Deutschland |
| Regelkreis | Medizinprodukt, MepV |
| Physikalischer Vorgang | Adsorption an der Oberfläche |
| Zubereitungsformen | Kapsel · Stickbeutel · Kautablette · Pulver · Suspension · Emulsion · Zahnpflege |
Rechtliche Einordnung
Medizinprodukte sind keine Lebensmittel und keine Kosmetika. Für sie gilt die Medizinprodukteverordnung (MepV, SR 812.213). Deshalb steht auf dieser Seite keine Angabe aus dem Lebensmittelrecht, keine Verzehrsmenge und kein Hinweis auf eine Nährstoffliste.
Artikel 69 zieht die Linie: Die Anpreisung eines Produkts darf ausschliesslich Aussagen enthalten, die der Produktinformation entsprechen. Irreführende Angaben über Zweckbestimmung, Sicherheit und Leistungsfähigkeit sind verboten. Artikel 16 ergänzt, dass auch widersprüchliche Angaben unzulässig sind.
Für diese Kategorieseite heisst das: Sie beschreibt Mineral, Aufbereitung, Zubereitungsform und Packungsinhalt. Wozu ein Erzeugnis bestimmt ist, wie es angewendet wird und was dabei zu beachten ist, steht in der Produktinformation des Herstellers und auf der jeweiligen Produktseite.
Häufige Fragen
Was bedeutet die Abkürzung MANC®?
Sie steht für «Modified Activated Natural Clinoptilolite», auf Deutsch modifiziertes, aktiviertes natürliches Klinoptilolith. Es ist die Bezeichnung des Herstellers für sein aufbereitetes Zeolith.
Woher stammt das Mineral?
Aus Lagerstätten, in denen vulkanische Asche über lange Zeiträume zu Zeolith umgewandelt wurde. Es wird bergmännisch gewonnen und danach nur noch mechanisch aufbereitet.
Sind alle Erzeugnisse dieser Kategorie Medizinprodukte?
Ja. Alle vierzehn Artikel gehören zur Linie Toxaprevent® der Froximun AG und werden als Medizinprodukte in Verkehr gebracht. Ein Nahrungsergänzungsmittel ist keines davon.
Warum steht hier nichts über eine Wirkung im Körper?
Weil die Produktinformation des Herstellers massgeblich ist und die Anpreisung nicht darüber hinausgehen darf. Diese Seite bleibt deshalb bei Mineralogie, Aufbereitung und Warenkunde.
Redaktionell verfasst und geprüft durch die Redaktion der Sanasis AG. Zuletzt geprüft am 13.08.2026.